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Tracklisting
1. A very small Intro
2. Arpadys - Funky Bass (Idjut Boys Version)
3. Cage & Aviary - Giorgio Carpenter
4. Capracara - King of Witches (Rub N Tug Remix)
5. Trans Am - First Words
6. Map Of Africa - Wyatt Urp
7. Bjørn Torske - Kokt Kveite
8. Kåre & The Cavemen - Gallery Oslo
9. Babytalk - Chance (Babytalk Remix)
10. Frankie Valentine - Zumbi (Isoul8 Remix)
11. Low Motion Disco - Love Love Love (Still Going Remix)
12. James Yuill - This Sweet Love (Prins Thomas Re-Edit)
13. Dogs Of War - Le Stress
14. Cos/Mes - Build The Band
15. Ricardo Villalobos - Waiworinao
16. Anarchic System - Generation (Long Version)
17. Argy & The Mole - Cantstandlovegetaway
18. Martin Circus - Disco Circus
19. Opolopo - I Do (Domu Discotech Mix – Intrumental) 2 Acid Test - Test 1
Prins Thomas Unser Mann in Oslo oder ein Prinz, der zum König wurde. Es gibt in der blassen Tanzmusikzeit seit dem Verschwinden der glorreichen Neunziger nur wenig derart behaarte Charakterköpfe wie Prins Thomas. Full Pupp heißt sein Label, mit Lindstrom bringt er die Renaissance um eine Disco, die von Krautrock und Prog-Rock- Wissenschaftlern weiß, ebenso wie um die Motor City oder die durchschlagenden Argumente einer Roland 909 auf den Punkt. Im Studio besprenkelt er alles von den Junior Boys über Studio hin zu Justus Köhncke oder Techno-Klassiker auf R&S Records mit seiner lebendigen Drum-Bass-Orgel-Magie. Die zweite Folge von „Live at Robert Johnson“ legt hiervon Zeugnis ab. Wahrscheinlich weltweit die einzige CD, auf der Ricardo Villalobos mit seiner Hausband Cos/Mes den „Afro Punk Reggae Dub“ von Steel An’ Skin tanzt, Playhouse-Klassiker von Roman Flügel einen Acid Test in der „Gallery Oslo“ von Kåre & The Cavemen aufführt, Synthie-Rock von Trans Am wie ein Fixstern strahlt, Bjørn Torske gleich zweimal klarstellt, wer die norwegische Discokugel zuerst polierte, die Idjut Boys diesen Titel für Großbritannien beanspruchen, Closer Musik Wehmut stillen und Sebastien Tellier mit DJ Harvey um Bartlängen streitet. 27 atemberaubende Groß- und Kleinode, teilweise zärtlich vom Prins editiert, aber immer mit zwei Händen, einem Urei Mischpult, zwei CD und Plattenspielern, dem schelmischen Korg Kaospad sowie einem Rein-Raus-Isolator und dem untrügerischen DJ-Killerinstinkt gemixt. Und natürlich alles live in einem Rutsch, um das Gefühl eines Wikinger Langbootes auf stürmischer See zu evozieren.