Harthouse freut sich, euch die neue Single des französischen Urgesteins Scan X zu präsentieren. Stéphane Dri begann seine Karriere bereits 1993 und veröffentlichte seitdem unzählige Tracks auf vielen Labels und kreierte so einen intellektuellen Stil elektronischer Musik kombiniert mit purer Tanzflurkraft. Also seid vorbereitet auf den nächsten Smasher von Scan X, unserem Mann von Laurent Garniers Label F Communications.
Prism:
Mit schmatzend leckenden Kicks und modrigem Synthesizer-Geschnurre beginnt das Prisma all den Staub und Schmutz zu reflektieren, der in den verlorenen Ecken der Lieblingstanzmaschine im Keller vor sich hindümpelt. Und dann packt Stéphane seine Geheimwaffe aus. Der Mann, der schon mit Laurent Garnier den Soundtrack zum Cartoon „Globi“ erschuf, leckt mit der explosiven und sabbernden Bassline eure Hirnhaut ab, bis jeder klare Gedanke verdaut ist und zu etwas Undefinierbaren transformiert wurde, das die Dancefloor-Wut nur noch weiter vorantreibt. Hier zeigt sich die Erfahrung jahrelangen Produzierens für die Dancefloors, des Spielens auf Events wie Sonar, I Love Techno, Mayday, Montreux Jazz Festival, des Plattendrehens in Clubs wie Liquid Room, The End oder Space und des Arbeitens an Soundtracks für Filme von Laurent Merlin („Papa“/“Step By Step“), die von dem Prisma zersplittet wird, das Séphane in nahezu sieben Minuten aufbaut.
Prism (Alex Kid Remix):
Stéphane’s Labelkumpel Alexkid, der den großen Longplayer “Mint” produzierte und momentan mit seinem aktuellen Album “Caracol” sehr erfolgreich ist, schuf diese überschwängliche Interpretation des Originalprismas. Er nimmt sich Zeit, um die starke Architektur seines Remix zu konstruieren. Am Anfang werdet ihr euch fragen: Wo ist die ganze Energie geblieben? Aber dann kommen die Kicks so richtig und die High Percussions lassen die Beatkonstruktion rollen als gäbe es nichts anderes zu tun als Bäume zu fällen. Alexkid, der von Künstlern wie Larry Heard, Phil Spector, Carl Craig, Chateau Flight, Scientist, Radiohead, Sleeparchive oder Portishead inspiriert wird, packt die Bassline erst nach vier Minuten aus und maximiert so ihren Druck in der subjektiven Wahrnehmung. Aber vergesst nicht die schwirrenden Sounds um euch herum. Die rasieren euch sonst den Schädel.