moodorama legen mit SIX ihr sechstes Studioalbum vor. Sechs Jahre nach ihrem letzten Werk „My Name is Madness“ bedeutet der Albumtitel ganz banal eine Nummerierung. Der Nebeneffekt dabei ist, dass es gut klingt und sehr einprägsam ist. moodorama wollten auf ihrem neuen Werk auf jede Art von „Verkünstelung" verzichten.
Mit "Wondering Why" startet SIX mit einer wunderbaren sonnigen Popnummer. Fakt ist, dass moodorama vorher ein Pop Album mit einer anderen Künstlerin produzierten und daher so im Popmodus waren, dass sich das unweigerlich auf einige Songs des neuen Albums abgefärbt hat. moodorama haben sich mit fast sechs Jahren Produktionszeit auffällig viel Zeit gelassen, was sie folgendermaßen erklären: „Wir lassen, so oft es natürlich geht, unserer Kreativität freien Lauf. Es häufen sich dann zwangsläufig sehr viele Ideen,oder bereits halbfertige Songs , die aussortiert und weiterverfolgt werden müssen. Oft sind wir nach einiger Zeit etwas unzufrieden, schlagen eine andere Richtung ein, oder entwickeln ein anderes Soundverständnis. Da wir nicht stehen bleiben wollen und uns immer weiter entwickeln wollen, ist es fast selbsterklärend, warum das aktuelle Album so lange auf sich hat warten lassen.“
Neben dem Popmodus auf "SIX“ gibt es aber auch wieder die Trademood von moodorama mit unglaublicher Tiefe und Entspanntheit in den Tracks, bedingt durch den Hang zur Melancholie. Jeder von moodorama ist ein unglaublich sensibles Idividuum. Jeder von ihnen spürt Musik und lässt seine Gefühle und Stimmungen in die Musik fließen. moodorama sind froh, sich so der Welt mitteilen zu können.