Lukas Greenberg ist in der elektronischen Musikszene kein Unbekannter mehr. Seine Karriere begann schon weit in den frühen Neunzigern, als Hip-Hop-DJ bevor er dann unmittelbar zu House und Techno wechselte, um an so sagenumwobenen Orten wie dem Tresor in Berlin, dem 90Grad und dem KitCatKlub zu spielen.
Unmittelbar nach seinen ersten Releases startete er sein erstes eigens Label SynPhon Records, um dann aber auch schon kurz nach dem Jahrtausendwechsel die ersten Arbeiten beim legendären Label Plastic City zu veröffentlichen. Seine beiden bisherigen Künstler Alben „Rhode Stories“ und „Prisoner with a Key“ wurden von der Kritik hochgelobt und beide gaben einen schönen Einblick in sein breites musikalisches Spektrum.
Für seinen neuesten Longplayer stützt sich Greenberg auf seinen weiten, kreativen musikalischen Backround und liefert ein vielfältiges und ansprechendes Album, das von hypnotischem House-Sound, über Downtempo mit melodischen Soundkollagen, bis hin zu pushenden Hymnen, auch noch eine „Cover-Version“ eines R&B-Klassikers bietet.
Das Album beginnt und endet und mit dem verführerischen Gesang von Cari Golden, die sowohl eine atmosphärisches Intro und einen Opus im „Diva Stil“ abliefert. In Greenbergs Interpretation des klassikers von Timmy Thomas ' Why Can’t We Live Together "wurden die Original-Vocals und Hammond-Sounds zu einem aktuellen und „Floorfilling“ Remix verarbeitet. Weitere Highlights des Albums sind der Titeltrack 'Essence of Life' und der Downbeat-Tune 'Broken' mit den Vocals von Idiophone, die mit Greenberg auch auf früheren Alben zusammen gearbeitet hat.
„Essence of Life“ ist kein Album für Puristen und Minimal House&Techno-Fans, sondern für alle, deren Herzen und Ohren offen sind für die Vielfalt der elektronischen Musik.