Die Idee rechtfertig die Bedeutungen. Technik ist das Aroma und nicht der Zweck. Und Khobia aus Prag sind der Beweiß, das es funktioniert. Hinter nebulösen elektronischen Schwingungen liegen Schichten von Sounds von akustischen Intrumenten und davor stehen die Musiker: Filip Míšek (guitar, keyboards), Ema Brabcová (vocals, keyboards), Petr Šámal (bass guitar) und hin und wieder ein echtes Schlagzeug. Die Khoiba Songs entstehen aus den verscmelzten Ideen von Filip und Ema. Die Masse etabliert sich in den Harmonieren und Arrangements von Filip, die Ema mit Texten füllt. "Mellow Drama" ist nach "Nice Traps" das zweite Album einer der besten Bands aus Tschechien.
Aber der Focus von Khoiba liegt nicht nur auf ihrer exzellenten Studioarbeit. Der gleiche Drive wird auch bei ihren Songs bei dem akribischen Live-Konzept von Khoiba angewandt. Die Tracks werden nicht nur einfach reproduziert, alles bekommt sein unvergleichliches Konzertsetup. Neben unzähligen Gigs in Tschechien, der Slowakei, spielte die Band viele Gigs in Deutschland, Österreich, Finnland, Portugal, Frankreich und Holland. Höhepunkt die Einladung von "the Cure" im Jahr 2005 für den Support in Berlin, höchstpersönlich von Robert Smith.
Das neue Album "Mellow Drama" ist ein Epos wundersamer düsterer kleiner Geschichten. Ein perfektes Winteralbum mit dem Schimmer von ersten Frühlingsstrahlen.