Diese Rebellen grooven! Das heißblütige, mit Haut und Haar dem Groove verschriebene DJ-Duo Skai und Deekay, aus Mainz stammend, wo die beiden Bookers und Residents eigenhändig für ein spannendes Programm im rennomierten Houseclubs 50Grad sorgen, fand seine wahre Bestimmung, als es zu produzieren anfing. Nach langen Jahren in der DJ-Kanzel und als Veranstalter – die beiden bestreiten unter anderem die erfolgreichen „Envy My Music“-Partys in einem der berüchtigsten deutschen Clubs, Sven Väths Frankfurter Cocoon Club – wo die beiden mit ihrer Mixtur aus Techy House und Housey Electro die Crowds rocken, gingen Skai, der als Booker tätig ist, und Soundtüftler Deekay zusammen ins Studio, was in einer ersten Release namens „Untight“ resultierte, die man auch als ihren nationalen Druchbruchsmoment bezeichnen kann. “Dicks In Space”, ihr Follow-Up auf Toca 45, wird schon genauso heiß erwartet wie diese süße kleine Platte hier, die auf Hitstall Harthouse, dem Label, dass sich Future-Tracks signend, die ihr unbegrenztes Potential auf dem Dancefloor entfalten, mehr und mehr in einer Avantgarde-Position wiederfindet – genau wie „Chev Chelios“, einem phenomenalen Dreitacker, der jene ansprechen wird, die Basic Acidhouse-Tec mit Elektroanleihen und ohne Limits wollen.
A: “Timothy L (Bee-LOW Remix)” Der möglicherweise explosivste Track dieser Platte stammt von Bee-LOW, der darauf abzielt, die Leute mit den hypnotischen, repetitiven Grooces und üblen Build-Ups in Stimmung zu bringen. Die seltsam crunchenden Geräusche und Modulationen wachsen immer weiter, bis sie dir das Hirn zermatschen. Genau das richtige, wenn du die Leute schon da hast, wo sie sein wollen!
B1: “Timothy L (Original)” Es war nicht nur gerade Hoffmanns 100. Geburtstag, es ist auch eine besondere Zeit für Timothy Leary, der die zwei Rebellen dazu inspirierte, dieses süße, kleine Smasherchen zu produzieren. Winzige Voiceschnipsel, ein netter, kleiner bounciger Chord und ein groovender Beat bilden den Nukleus dieser psychedelischen Spirale, in der sich das Universum ausbreitet.
B2: “Chev Chelios” Ein intensiver Track, den man nicht vergessen kann, weil er einem die sirrenden Synths, der treibende synthetische Beat und das schon fast melancholische Feel nicht mehr aus dem Kopf geht. Langsam treibt einen die Nummer die Wand rauf, da die Intervalle zunehmen zu scheinen.