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Tracklisting
01. Elle Etait La Intro
02. No Way You Can Sleep
03. Reflection On The Self
04. I Know What You Need
05. Sweet Like Sugar
06. Ending Of Time
07. I've Been Watching You
08. You Are Scared
09. Back In The Day
10. Message To My People
11. Throughts Of The Old Flames
DJ Yellow ist einer der Künstler der elektronischen Musik die sich als generell fortschrittlich etablieren konnten. Zum Beispiel sorgte er für den Erfolg französischen Hip-Hops in den 80ern und hatte großen Einfluss darauf, was französische House-Musik heute ist. Mit seinem Label Yellow Productions (gegründet 1993 mit seinem Freund Bob Sinclar) veröffentlichte er Künstler wie Salome De Bahia, Dimitri From Paris, Joe Clausell, Bang Bang oder Kid Loco. Mit seinem zweiten Imprint Poussez Music (gegründet 2003) erschuf er eine Mündung für seine eigenen Sounds. So startete er hier seine Projekte Alienation, Intermission und Paule mit denen er auf verschiedenen Feldern elektronischer Musik experimentierte. Seine Releases und Remixes (z.Bsp. Für Nacho Marcos 'Estefania' dieses Jahr auf Plastic City) sind auf Labels wie Saw Recordings, Ovum, Slip'n'Slide, ProgCity Deep Trax und anderen vertreten. Seine Stücke erscheinen auf vielen Mix-Compilations wie 'Fabric 38', 'On The Nippon Road' (Terminal M) oder der Plastic-City-Compilation 'Imagination Of The Shape'.
Auf dem neuen Album verschmilzt DJ Yellow aka Alain Ho Charakteristika von Deep-, Funky-, und Tech-House miteinander indem zarte Bässe und gut dosierte Percussion-Linien verwendet werden. Gepaart mit einigen echten E-Bass-Parts fühlt man sich fast an das 'Paradise'-Album von Bob Sinclar erinnert, bei dem DJ Yellow assistierte. Aber diese kleinen Elemente können nur als Zitate zu den Wurzeln gesehen werden. Insgesamt bietet das Album eine clevere Mischung von Deep- und Funkyness. Durch die Verwendung von dunklen und viel versprechenden Vocals von Zeit zu Zeit nimmt die Platte schon von Beginn an eine mystische Erzählhaltung ein. Was folgt ist eine Emulsion warmer Arrangements mit einer kräftigen und gut ausbalancierten Basis, die direkt auf die Tanzfläche gerichtet ist.
Im Vergleich zu dem sehr verspielten 'Intermission'-Longplayer aus dem Jahr 2008, den er mit Astrid Suryanto kreierte, ist dies künsterisch gesehen eine erstaunliche Ergänzung zu seinem bisherigen Produktionen und Veröffentlichungen.