Braincell hat mit seinem Beitrag “Pneumatics” auf der letzten Harthouse V.A. einen hohen Standard gesetzt, den der schwedische Labelmacher und Top-Produzent mit seiner neuen EP „Absorb“ nochmals einige Zentimeter anheben will. Es handelt sich hierbei um eine sehr emotionale – wenn nicht emotionalste Platte, die Cari Lekebusch, der Mensch hinter dem Pseudonym, jemals herausgebracht hat!
A1: Absorb
Ruhig und behutsam geht’s los, mit lockerer Perkussion und weiten Atmos, die sich mit kleinen Spielereien vermischen und nach ungeteilter Aufmerksamkeit des Zuhörers verlangen. Komfortabler Groove, alles ganz weich…bis sich das Ganze nach und nach zu einem melancholischen Kulisse der Extraklasse aufbaut! Trau nicht deinen Ohren, sondern deinen Beinen!
B1: Absorb (Pär Grindvik Remix)
Er hat die Idee des Originals einfach noch einmal aufgenommen und daraus einen völlig eigenständigen Track gebaut – diesmal ein minimales Monster, dass eine noch direktere Wirkung auf die Wahrnehmung. Sehr sehr minimal, aber genauso einnehmend und nach vorne schiebend. Muss man sich noch mal anhören, um die Wurzeln des Originals zu erkennen, oder einfach genießen!
B2: Borderline
Ein wenig Verrücktheit, gemischt mit Elementen aus der housigen Ecke und dem verspielten Charakter von Lekebusch wurde daraus ein extrem trickreiches und intelligentes Stück. Das Arrangement ist nahezu perfekt…vielleicht sogar das Sinnbild einer perfekten Produktion….aber das kann man erst mit Sicherheit sagen, wenn man das nächste Stück aus dem Hause Lekebusch gehört hat!