1981 geboren, begann Boris Brejcha seine musikalische Ausbildung bereits in seiner Kindheit. Er nahm Unterricht für Schlagzeug und Keyboard, was die perfekte Vorbereitung für das nächste musikalische Kapitel in seinem Leben sein sollte – dem Produzieren und Performen elektronischer Tanzmusik. Er begann mit dem Produzieren und dem DJ-ing im November 2006 und mit seinem ersten Online MP3 Debüt „Monster EP“ und der folgenden EP namens „Yellow Kitchen“ erreichte er auf vielen Internet Portalen Platz 1 und wurde der neue Techno Shooting Star, der seine Gigs auch international an den Mann bringen konnte. Da war es nur der nächste logische Schritt, vom Magazin raveline.de als „spezielles Talent des Jahres 2007“ betitelt zu werden. So kündigte er seine neue Ära des High Tech Minimalismus an.
Nach der erfolgreichen Geschichte auf Autist Records wurde Harthouse Mannheim auf den jungen Künstler aufmerksam und veröffentlichte auf dem hauseigenen Digitallabel die Tracks „Outer Space, „White Snake“, „Die Maschinen sind gestrandet“ und „Die Milchstraße“. Es sollte nicht lange dauern und das erste Album „Die Maschinen kontrollieren uns“ erreichte als CD-Release die Plattenläden und wurde zum großen Erfolg für den frischen Künstler. Die Zukunft schaute auf dieses Album. Eine Kette von Überraschungen, bekannte Elemente elektronischer Tanzmusik, einige Zutaten aus Brejchas Forscherkiste dazu und nach langen Nächten im Studio und viel Finetuning überraschte das Album die Szene mit seiner verspielten Direktheit. Nach dem Debüt Album erreichte Boris Brejcha mehr und mehr Popularität, auch als Remixer, und veröffentlichte kurze Zeit später seine erste Vinyl Maxi „Who Is Your Man“ auf Harthouse.
Von nun an remixte er neben eigenen Produktionen Alex Flatner, Quivver, Maskio, Zoo Brazil oder Stanny Franssen, nur um einige zu nennen und ließ seine Tracks für einige Compilations lizensieren, während seine Tracks in Playlists vieler nahmhafter DJ’s auftauchten. Seine humorvolle Art, mit Musik umzugehen, hört man in seinen Tracks ebenso wie seine Vorliebe für unkonventionelle Sounds. Ständig auf der Suche nach neuen Klängen und Elementen, versucht er gewöhnliche Instrumente wie Gitarre oder andere klassische Sounds zu vermeiden. Wir werden ihn weiterhin mit weit geöffneten Augen beobachten und freuen uns auf viele spannende und rockende Tracks.
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Mouse On Weed (Version 2.0)