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Tracklisting
1. Roy Ayers . Tarzan (Âme Remix)
2. Âme & Amampondo - Ku Kanjani
3. Âme - Nia
4. Osunlade - Envision (Âme Remix)
5. Âme - Enoi
6. Unkle - Hold My Hand (Âme Remix)
7. Henrik Schwarz/Âme/Dixon - D.P.O.M.B.
8. Rodamaal - Insomnia (Âme Remix)
9. Âme - Junggesellenmaschine
10. Underworld - Crocodile (Âme Remix)
11. Henrik Schwarz/Âme/Dixon - Where We At
12. Âme - Rej
13. Âme - Setsa
14. Gui Boratto - This Is Not the End (Âme Beatless Mix)
Vor fast genau zehn Jahren wurde Âme, das Duo von Frank Wiedemann und Kristian Beyer, offiziell geboren. Die beiden Künstler haben sich ein Jahr zuvor getroffen und fingen kurz danach an, gemeinsam Musik zu machen. Diese beruft sich auf klassische Wurzeln, ist indessen aber völlig modern und orientiert sich ebenso an Jazz, Funk und Soul wie an Detroit Techno. Der Anfang eines musikalischen Projekts war damit begründet, das die nächsten zehn Jahre ihres Lebens bestimmen soll, mit einer Vielzahl an Veröffentlichungen, etlichen Auftritten auf der ganzen Welt und vor allem samt der Gestaltung einer musikalischen Handschrift, die eine ganze Ära von elektronischer Musik mitdefinierte. "Âme Live" unternimmt eine Bestandsaufnahme von allem, was seitdem geschehen ist, und verbindet frühe Veröffentlichungen auf Sonar Kollektiv und spätere Arbeiten auf Innervisions mit noch unveröffentlichtem Material. Eine ebenso wichtige Absicht ist die Dokumentation des einzigartigen Live Acts: 2010 begannen Âme live zu spielen und entwarfen somit einer der eigenwilligsten Darbietungen in der gegenwärtigen Clubmusik. Obwohl das Format sie auf das Ausgestalten ihrer eigenen Kompositionen beschränkt, weist die Vorführung mindestens ebenso viel Dynamik auf wie ihre DJ Sets: jeder Auftritt ist ein lebhaftes Spielen mit Stimmungen und Stilen, völlig aus Genres herausgelöst und in einer außerordentlichen Intensität dargeboten. Das Album setzt sich aus den besten Aufnahmen von unterwegs zusammen, die später im Studio zu einem kontinuierlichen Mix verwoben wurden. In der Zusammenstellung werden Raum und Zeit anschaulich überwunden: sowohl volkstümlicher südafrikanischer Gesang ("Ku Kanjani"), portugiesisches Spoken Word ("Insomnia") und die 70er Funk-Ikone Roy Ayers ("Tarzan") finden anschaulich ihren Platz neben Âme-Klassikern wie "Where We At" und dem gewaltigen "Rej". Für Fans ist es eine neue Perspektive auf Âmes renommiertes Oeuvre für allen anderen ist es die perfekte Einführung zu einem der einfallsreichsten Duos in der House- Musik.