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Joel Mull – 31 Jahre jung, endlos talentiert und einer der vielseitigsten techno-Produzenten, die Schweden je hevorgebracht hat. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Musik – er begann bereits mit sechs Jahren mit dem Klavierspielen – konvertierte Joel Anfang der Neunziger Jahre zur elektronischen Musik. Sein „Lehrer“, kein geringerer als der später ebenfalls zu Ruhm gelangende Klassenkamerad Adam Beyer, durch den er auch Peter Benisch und Jesper Dahlbäck kennenlernen sollte, mit denen die beiden das legendäre Globe Studio ins Leben rufen würde, brachte Joel in den Schulpausen Mixen und Produzieren bei – der Startpunkt einer außergewöhnlichen internationalen Karriere. Mit einem enormen Output auf Labels wie Inside, Primevil, Music Man, Turbo und Kanzleramt, u.a., katapultierte sich Joel nach ganz vorne. Sein neuestes Outing, welches perfekt in das Profil des tradionsreichen Frankfurter Imprints Harthouse passt, setzt sich aus zwei sich optimetrisch gegenüberstehenden Tracks zusammen, die aus der Menge herausstechen: Die dunklere A-Seite liefert den Druck, den man braucht, um in eine lange Nacht voller Überraschungen durchzustarten, wohingegen die ausgespaceten Deeptech-Grooves der B-Seite dafür sorgen, dass sich die Crowd dank der trickreichen Arrangements in einen höheren Bewusstseinszustand tanzt.
A: „Stepping“ Klickende Beats und ein nagender Bass liefern die Startrampe, dank der man direkt in die faszinierenden Landschaften dieses deepen, techy Groovemonsters geschleudert wird, aus denen dieses Mainfloorbiest erwächst, das mit seinen fusselig fratzenden Bässen und heftig delayeten Effekten in seinen Bann zieht.
B: “Sleeping” Langsam dringt eine fröhliche Melodie ins Bewusstsein, scheint schließlich klar durch die dicke Schicht von verhallten Filtern hindurch und legt sich wie die ausgehende Sonne über den packenden, nebeligen Deeptechgroove und nimmt den Zuhörer mit auf die Reise, während seltsam quiekende Geräusche in den Vordergrund driften und den Geist in Besitz nehmen, während der Körper dank des groovenden Basses davontanzt.